Besichtigung Hoffnungshäuser in Ulm Gögglingen-Donaustetten

Am 29.07.26 hatten wir einen ganz besonderen Ausflug. Wir durften die Baustelle der Hoffnungshäuser in Ulm Gögglingen-Donaustetten besuchen. Julika Kirgis vom planenden Architekturbüro „AndOFFICE“ und Thomas Röhm von der Hoffnungsträger Stiftung nahmen sich extra Zeit, um uns einen Einblick in die Gebäude vor Ort und den ideellen Ansatz des Projektes zu geben. Ganz herzlichen Dank dafür!

Seit über zehn Jahren stehen die Hoffnungshäuser für gelebte Gemeinschaft, Integration und Zusammenhalt. In Ulm Gögglingen-Donaustetten plant die Hoffnungsträger Stiftung 38 Mietwohnungen in drei sogenannten Hoffnungshäusern sowie einem Laubenganggebäude mit Staffelgeschoss, die Platz für Menschen aller Generationen und Kulturen bieten. Die Stiftung legt großen Wert auf nachhaltige Bebauung und Nachbarschaftsbegegnung. Ein Großteil der Wohnungen ist öffentlich gefördert und wird an Mieter mit einem sogenannten Wohnberechtigungsschein vermietet. Das Konzept fördert gelebte Nachbarschaft und leistet aktiv einen Beitrag im Quartier und der Kommune. Der Stiftungsrat der RAM Stiftung und die Familie Merckle möchten mit diesem Wohnkonzept gesellschaftlichen Zusammenhalt und Integration in ihrer Heimat stärken. (Text: Auszug aus der Pressemitteilung der Hoffnungsträger Stiftung vom 06.03.2025)

Als Bauherr für dieses Projekt fungiert die RAM Hoffnungshaus GmbH & Co KG, Ulm , entwickelt wurde das Projekt von der Hoffnungsträger Projektentwickler GmbH, einer hundertprozentigen Tochter der gemeinnützigen Hoffnungsträger Stiftung.

Das Büro „AndOFFICE“ aus Stuttgart entwickelte zusammen mit der Stiftung die seriellen Gebäude in nachhaltiger Holzbauweise. Die Planer sind mittlerweile Experten auf diesem Gebiet und entwickeln sich ständig weiter. Viele der Ausführungen von Julika Kirgis erinnerten uns an längst vergangene Projekte. Im Jahr 2012 haben wir noch als Hullak Rannow Architekten zusammen mit der Stadt Ulm die Clevere Kita entwickelt, ein Modul zur schnellen und kostengünstigen Erweiterung von Kitas. 2017 hat Hullak Rannow dann zusammen mit der Fa. Ed. Züblin AG den Optimus entwickelt, ein serielles und modulares Baukonzept zur schnellen und kostengünstigen Erstellung von bezahlbarem und dennoch qualitativem Wohnraum. Auch wir haben damals alles in Holzbau gedacht. Mit dem Kitamodul wurden fünf Kitas in Ulm und eine weitere in Schwabmünchen gebaut, bzw. erweitert. Den Optimus konnten wir leider nicht bauen.

 

 

 

 

 

 

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